Free counter and web stats

Nachkommen von Domus Wepele (mann)

Notizen


1. Domus Wepele (mann)

900 Jahre Geschichte der Familie Weppelman(n)
Höfe, Personen, Urkunden.

von Franz-Josef Weppelmann
(Titelseite:
Buch: Kirche und Stift Freckenhorst, Eigenverlag
Foto: Westfälisches Landesmuseum Münster )

Anfänge der Familie Weppelmann :

Liebe(r) Leser(innen)

Wir können zurückschauen in unsere Familiegeschichte bis ins 11. Jahrhundert. Dies ist außergewöhnlich, und wir verdanken dies der guten Verwaltung des Kloster Freckenhorst , siehe
„ Das Goldene Buch (Codex Aureus)“
die erste Heberolle des Klosters Freckenhorst aus dem 11. Jahrh., wo auch unser "Hof Wepele" verzeichnet ist. Durch Tausch kam der Hof später an das Kloster Marienfeld und an die bischöfliche Verwaltung in Münster. Über die Dokumente, die überwiegend im Westfälischen Landesarchiv Münster lagern, sind wir zu diesen Erkenntnissen gekommen.
Ich brauche nicht die einzelnen geschichtlichen Personen näher zu erläutern, da sie jeweils im Text unter der Person bzw. dem Hof näher be- schrieben sind. Dass bei dieser langen Familiengeschichte gerade aus der früheren Zeit oft nur noch einzelne Urkunden vorhanden sind, ist verständ-lich.
Würden wir alle, fast 25 Generationen von Eltern, Großeltern, Urgroß-eltern, Ururgroßeltern usw. erfasst haben, kämen wir auf eine Zahl von 33.554.432.
Jedoch dieses Buch, unser Stammbaum, hat ca. 4500 Personen. Unser Stammbaum hat eine größe von 2919 Din A 4 Seiten. Konkret sind das 474 Din A 4 Seiten waagerecht und 7 Din A 4 Seiten senkrecht.
So können wir alle froh sein, ein Stück Dunkelheit aus der Vergangenheit unserer Familiengeschichte erhellt zu haben.

Wir können die Geschichte unserer Familie in drei große Abschnitte einteilen.
1.) In der Zeit von 1100 - 1600 haben wir größtenteils nur Einzelpersonen und Berichte über die Höfe. Urhof ist der Hof Schulze Weppel, Ölde - im Anfang Wepel geschrieben, später Weppel und ab den 15. Jahrhundert Weppelmann. Dieser Hof musste im Jahr 6 Rt. und 7 Schillinge jährlich an das Kloster Freckenhorst, später an das Kloster Marienfeld zahlen. Gleichzeitig wurde der „ Zehnt “ für alle Höfe des Klosters Freckenhorst in diesem Umkreis durch die „ Weppelmann“ eingezogen und weitergeleitet. Es folgt ein weiterer großer Hof Weppelmann im Kirchspiel Ostenfelde, er gehörte dem Kloster Herzebrock und musste jährlich 3 Reichstaler, 17 Schillinge und 6 D zahlen. Dieser Weppelmann Hof wurde im 13 Jahrh. vom Schuze Weppel in Ölde abgetrennt.
Weppelmann in Ascheberg und Ottmarsbocholt, Oberbauernschaft mussten jährlich 14 Schillinge leisten, zuerst an das Kloster St. Mauritz, Münster, später an das Haus Romberg. Hinzu kamen bei allen Höfen die Naturalleistungen und Fuhr - und Spanndienste.
Weppelmann in Ottmarsbocholt - Kreuzbauernschaft ist bezeugt seit 1773 durch Joan Ferdinand Heinrich Weppelmann. Viele andere Weppelmann- Peters , Weppelmann - Mariss, Weppelmann - Bolle haben um diese Zeit kleinere Kotten in Ottmarsbocholt erhalten bzw. erworben.
Unklar bis heute ist der Weppelmann, Dorfbauer in Ascheberg. Wann dieser Hof aufgegeben wurde oder ob die Gastwirtschaft von Therese Weppelmann in der Dorfstr.27 Ascheberg dieser ehemalige Hof war, ist noch nicht geklärt.

2) Ab 1625 erhalten wir die Daten aus den Kirchenbüchern sowie beim letzten Familientreffen im Jahre 2000 haben wir die neueren Daten persönlich erhalten bzw. weitere Daten haben wir per Kontakte durch das Internet bekommen. Dabei haben viele Männer und Frauen mitgeholfen. Nur so war es möglich zu diesem Stammbaum zu kommen. Ihnen allen gilt unser ganz besonderer Dank.

3) Dass wir Familienmitglieder in den Niederlanden ab den 1580, Australien ab 1860, Südafrika ab 1878, den USA ab 1879, sowie in Chile, Südamerika ab 1950 haben, zeugt von einem großen Unternehmungsgeist einiger Familienmitglieder.

Dass dabei mit der Zeit immer wieder weitere und auch neuere Erkennt-nisse wachsen und zu Veränderungen im Stammbaum führen, muss immer wieder einkalkuliert werden. Jedoch das Grundgerüst steht.
Besonderen Dank für das Grundgerüst möchte ich sagen, Phil Schmidt für die Daten aus Australien, Richard Weppelmann aus Südafrika, Roger Weppelmann aus den USA, Dick van Manen aus den Niederlanden, Herbert Domhöfer aus Ottmarsbocholt, sowie meiner Frau Heidi für das Korrekturlesen und meiner Tochter Annette für die englische Übersetzung.

Ich wünsche allen Lesern und Interessierten viel Freude.

in english:

Beginnings of family Weppelmann:

Dear Readers,

We can look back onto our family history until the 11th century, which is fairly unusual. This is thanks to the good administration of the abbey Freckenhorst see “the golden book (Codex Aureus)“, where the first possessions of the abbey in the 11th century were registered, including the farm Wepele. The farm was traded off to the abbey Marienfeld and later to the episcopal administration in Münster. This way we could come up with the extensive result, as the documents were stored prelimiary in the archives of the land Westphalia.
There is no need to go into detail about each historical person, as they are described at great length in the text following the person ort he farm. It is obvious that the further back in history you go, sometimes only one single record helps in getting further.
Assuming an average of 2 children per couple and including all the families that were intermarried with, the 25 generations would accumulate into a number of 33,554,432 people! However, this family tree is only concerned with the Weppelmann lineage and comprises about 4.500.

1) From 1100 - 1600 there is mainly individuals and reports about the farms. The original farm is farm Schulze Weppel,Ölde written Wepel in the beginning, and since the 15th century Weppelmann.
This farm had to pay 6 Thalers and 7 Shilling to abbey Freckenhorst and later abbey Marienfeld annually. At the same time, the tithe was collected by the „Weppelmanns“ from all the other farms belonging to the abbey. Another farm in Kirchspiel Ostenfelde was cultivated by the Weppelmann family since the 16th century and belonged to abbey Herzebrock. This farm had to pay 3 Thalers and 17 Shilling to the abbey.

Weppelmann in Ascheberg and Ottmarsbocholt had to pay 14 shilling to the abbey St. Mauritz in Münster, later to the house Romberg every year. On top of that did all farms have to give natural products and faciliate horses and wagons on demand.
Weppelmann in Ottmarsbocholt - Kreuzbauernschaft is recorded since 1773 by Joan Ferdinand Heinrich Weppelmann. Many others, like Weppelmann - Peters, Weppelmann - Mariss, Weppelmann - Bolle received or bought small crofts in Ottmarsbocholt. The village farm Weppelmann, which is often mentioned in the records, could sofar not be located. When this farm was given up or if the inn by Therese Weppelmann in Dorfstr. 27 was this farm is still unclear.

2) From 1625 onwards we can rely on records from the church registrar. At the last family reunion in 2000 we received new data and further data could be gathered via the internet. Many people have contributed to this, and only through them it was possible th complete the tree into ist current form. A big thank you goes out to all of them.

3) The fact that there were family members in the Netherlands since 1580, in Australia since 1860, in South Africa since 1878, in the U.S. since 1879 and in Chile, South - America since 1950 show quite an adventurous spirit amongst some of our family members.

Over time the knowledge about our family will continue to grow and we expect to have to make further amendments here and there in the tree. Nevertheless, the matrix stands.

I hope you will enjoy the read.

Ohlstadt, den 4.9. 2012

Franz Josef Weppelmann